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Passiertuch

Aktualisiert am

Helles Passiertuch aus Baumwolle neben zwei Haarsieben

Wofür ich das Passiertuch nutze

Für Soßen war mir ein feines Haarsieb eigendlich immer ausreichend. In der gehobenen Gastronomie werden Soßen vereinzelt noch durch ein Passiertuch gegeben, für meine Arbeit war das in der Regel nicht notwendig. Anders sieht es bei Suppen, Fonds und besonders bei einer Consommé (klare, kräftige Brühe) sowie bei geklärtem Sülzenstand (klare, gelierende Flüssigkeit für Sülzen und Aspik) aus. Diese Flüssikeiten gieße ich langsam durch das Passiertuch und siebe sie damit besonders klar ab.

Das Passiertuch

Ein Passiertuch ist ein sehr fein gewebtes Küchentuch zum Passieren (Flüssigkeiten von sehr feinen festen Bestandteilen und Schwebstoffen trennen). Das Tuch wird in ein Sieb gelegt oder über einem Gefäß aufgespannt. Die Flüssigkeit wird langsam hindurchgegossen, damit feine Bestandteile im Gewebe zurückbleiben. Besonders bei klaren Suppen, Fonds, Consommés und geklärtem Sülzenstand sorgt dieser Arbeitsschritt für ein feines und klares Ergebnis.

Wie das Passieren Schritt für Schritt geht, zeige ich in der Anleitung Passieren.

Aus meiner Küche

Klare Brühe wird mit einer Kelle in ein Passiertuch im Sieb gegossen
Die Rinderbrühe läuft langsam durch das Passiertuch
Hand legt ein helles Passiertuch aus Baumwolle in ein Sieb
Das Passiertuch wird locker in das Sieb gelegt
Gebrauchtes, verfärbtes Passiertuch in einem Topf mit sprudelndem Wasser
Ein gebrauchtes Passiertuch wird ausgekocht