Wofür ich den Wok nutze
Der Wok ist eine Pfanne mit hohem, gebogenem Rand für asiatische Gerichte, eine Gemüsepfanne oder Kurzgebratenes. Gemüse, Fleisch, Garnelen, Fisch und Geschnetzeltes garen darin schnell bei hoher Temperatur. Entscheidend ist die kurze Reaktionszeit: Die Zutaten sollen braten, nicht kochen.
Wok aus Kupfer
Den Wok gibt es mit 24 und 29 cm Durchmesser. Außen ist er aus Kupfer, innen aus einer dünnen Edelstahlschicht, beschichtet ist er nicht. Die Griffe aus Edelstahl bleiben am Herd lange kalt und sind backofenfest.
Ein traditioneller Wok steht auf einer Gasflamme. Ein Wok mit dickem Sandwichboden leitet am Elektroherd oft zu wenig Wärme weiter, die Zutaten beginnen zu kochen, statt zu braten. Kupfer gibt die Hitze schnell und ohne Umweg an das Gargut weiter, so funktioniert Braten im Wok auch am heimischen Herd. Laut Hersteller ist dieser Wok für Elektroplatte und Gas gedacht, nicht für Induktion.
Gefertigt wird der Wok in Handarbeit, in zwei Größen.
Wok aus Edelstahl
Beim Wok zählt die Wärme im hohen Rand. Ein Edelstahlwok mit Kapselboden erhitzt vorallem den Boden, der Rand bleibt dünner Edelstahl. Bei Mehrschichtmaterial reicht der Aluminiumkern bis zum Rand, die Wärme verteilt sich dann über die ganze Pfanne.
Unbeschichteter Edelstahl eignet sich gut zum scharfen Anbraten. Eine Antihaftwirkung hat er nicht, deshalb muss der Wok vor dem Braten richtig heiss sein. Ein Aluminiumkern verteilt und speichert Wärme gut, reagiert aber langsamer auf Temperaturänderungen als Kupfer. Kupfer leitet Wärme besonders schnell und ermöglicht dadurch eine direktere Temperaturkontrolle.
Edelstahl ist robust und spülmaschinengeeignet. Auf Induktion funktioniert ein Edelstahlwok nur, wenn er einen magnetischen Boden hat.


