Wofür ich den Suppentopf nutze
Der Suppentopf ist klassisch für Brühen, Fonds, Suppen und Eintöpfe da. Suppen wie Bärlauch-, Kürbis- oder Kartoffelsuppe gelingen in einem hohen Topf besonders gut, weil du sie dirket darin gefahrlos aufmixen kannst. Auch Kartoffelpüree schlägst du gleich im Topf auf.
Aus meiner Küche

Suppentopf aus Kupfer
Den Topf gibt es mit 20 cm Durchmesser und 3,4 Litern oder mit 24 cm und 5,8 Litern. Außen ist er aus Kupfer, innen aus unbeschichtetem Edelstahl. Die Griffe sind aus Edelstahl, ergonomisch geformt und für den Backofen geeignet.
Das Kupfer gibt die Hitze direkt an den Inhalt weiter, ohne sie erst in einem dicken Boden zu speichern. Die Wärme steigt auch an den Wänden hoch, so zieht eine Suppe gleichmässig durch. Die Temperatur lässt sich dadurch genau regeln. Der Topf ist für Elektroplatte, Gas und Holzofen gebaut, für Induktion eignet er sich nicht.
Gefertigt wird er in einer kleinen Werkstatt in Wespelaar, rund 30 km nordöstlich von Brüssel. Sieben Fachfrauen und Handwerker stellen dort im Jahr etwa 15.000 Töpfe und Pfannen her. Der Familienbetrieb wird in dritter Generation geführt.
Suppentopf aus Edelstahl
Beim Suppentopf aus Edelstahl kommt die Hitze über den Boden. Dort sitzt ein Kern aus Aluminium oder Kupfer, weil Edelstahl selbst die Wärme schlecht leitet. Die hohen Wände bestehen beim klassischen Kapselboden-Topf nur aus Edelstahl. Anders beim Mehrschichtmaterial: Hier reicht der Aluminiumkern vom Boden bis zum Rand.
Ein Boden mit Aluminiumkern speichert Wärme gut. Für Suppen und Brühen, die lange ziehen, ist das angenehm, weil du früh herunterschalten und die Restwärme nutzen kannst. Auf schnelle Temperaturwechsel reagiert er langsamer als Kupfer.
Edelstahl ist rostfrei, säurefest und spülmaschinengeeignet. Für Induktion braucht der Boden eine magnetische Schicht.


