Wofür ich die Stielkasserolle nutze
Die Stielkasserolle ist der klassische Topf für feine Saucen. Ich schlage darin Soßen wie Hollandaise oder Béarnaise direkt auf und halte reduzierte Soßen kurz vor dem Anrichten warm. Auch als Milchtopf, für Gemüse und Beilagen oder zum Aufwärmen kleiner Mengen ist sie gedacht. Anders als die gerundete Sauteuse hat sie einen geraden, rechtwinkligen Topfkörper.
Stielkasserolle aus Kupfer
Die Kasserolle gibt es mit 16 und 18 cm Durchmesser. Außen besteht sie aus 2,3 mm Kupfer, innen aus einer 0,2 mm dünnen Edelstahlschicht, ohne Beschichtung. Der Stielgriff ist ergonomisch geformt und backofenfest.
Kupfer leitet die Wärme fein und gleichmässig und reagiert sofort, wenn du die Hitze zurücknimmst. Diese kontrollierte Wärmeführung macht das Aufschlagen direkt im Topf möglich. Ohne dicken Boden gibt der Topf die Hitze direkt weiter. Er ist für Elektroplatte, Gas und Holzofen gedacht, nicht für Induktion.
Nach dem Formen ist die Kasserolle noch nicht fertig. In der Manufaktur wird sie veredelt und poliert, bis das Kupfer glänzt.
Stielkasserolle aus Edelstahl
Eine Stielkasserolle aus Edelstahl hat einen Boden mit Kern aus Aluminium oder Kupfer. Nötig ist das, weil Edelstahl Wärme rund 15-mal schlechter leitet als Aluminium. Beim Kapselboden umhüllen dünne Edelstahlschichten diesen Kern und schützen ihn vor Korrosion.
Wie gleichmäßig die Wärme am Boden ankommt, hängt stark von der Verarbeitung dieses Bodens ab. Ein Aluminiumkern verteilt und speichert Wärme gut, reagiert aber langsamer auf Temperaturänderungen als Kupfer. Kupfer leitet Wärme besonders schnel und ermöglicht dadurch eine direktere Temperaturkontrolle.
Edelstahl ist säurefest, robust und spülmaschinengeeignet. Mit magnetischer Bodenschicht funktioniert die Kasserolle auch auf Induktion.


