Wofür ich den Marmeladentopf nutze
Mein erster Kontakt mit Kupfer war ein großer Kessel für Marmeladen und Früchte. Heute koche ich in meinem Kupferkessel nur Marmelade, Gelee, Sirup und Karamell, zum Beispiel Erdbeermarmelade.
Aus meiner Küche


Marmeladentopf aus Kupfer
Der Kupferkessel ist aus 2 mm starkem Kupfer gefertigt. Es gab ihn mit 24 cm Durchmesser und 3,5 Litern oder mit 28 cm und 6 Litern. Die Griffe sind aus Edelstahl und bleiben beim Kochen lange kalt. Derzeit ist der Kessel nicht bestellbar.
Kupfer verteilt die Hitze gleichmässig und bringt die Masse schnel auf Temperatur. So kocht die Marmelade zügig ein. Kürzere Kochzeiten helfen, Farbe und Fruchtaroma zu erhalten. Das Gelieren selbst entsteht aus Pektin, Zucker, Säure und Temperatur. Kupfer beschleunigt das nicht direkt, erlaubt aber eine genaue Temperaturführung, und die entscheidet über das Gelingen. Auf Induktion funktioniert der Kessel nicht.
Die Manufaktur formt den Kessel aus in Deutschland hergestellten Kupferplatten, nach einer seit Jahrzehnten bewährten Form. Nach der ersten Qualitätskontrolle werden die Edelstahlgriffe von Hand an den Kessel genietet. Nach mehrfacher Endkontrolle verlässt er poliert die Werkstatt.
Marmeladentopf aus Edelstahl
Ein Einkochtopf aus Edelstahl ist säurebeständig und rostfrei. Er darf in die Spülmaschine und ist robust im Alltag.
Weil Edelstahl die Wärme schlecht leitet, braucht der Topf einen Boden mit Kern aus Aluminium oder Kupfer. Dieser Boden verteilt die Hitze und speichert sie. Im Vergleich zu Kupfer dauert das Aufheizen länger, und beim Zurückdrehen reagiert der Topf langsamer. Für Induktion braucht der Boden eine magnetische Schicht.
Säure reagiert mit dem Kupfer. Deshalb koche ich im Kupferkessel nichts Saures, auch keinen Essig. Tomatensaucen oder Essigreduktionen gehören in einen Topf mit Edelstahl innen.


